Was sind Uniproteste?

Studenten protestieren über neue Einführungen oder über Streichungen, ihr Studium betreffend und mit den sie überhaupt nicht einverstanden sind. Dann ziehen sie demonstrierend durch die Straßen und verbreiten ihren Unmut mit der Hoffnung, dass sich wieder alles zu ihrem Vorteil einrenkt. Oft sind es schlechte Studienbedingungen, worauf solche Demonstrationen, Studentenstreiks oder Besetzungen folgen.

Solche können mitunter Tage oder sogar Wochen andauern, um den Politikern zu vermitteln, wie wichtig dieses Problem für die Studierenden ist.

Der letzte Streik war erst 2009

Dieser Streik war aber bundesweit. Anlässlich der Finanzkrise sollten das auch die Studenten zu spüren bekommen. Sie demonstrierten unter dem Motto – Wir zahlen nicht für eure Krise – und verlangten die Abschaffung der Studiengebühren. Das war aber erst der Beginn, zahlreiche Streiks folgten und einige Hörsäle wurden sogar besetzt. Durch diese Aktivitäten wird auf die Misere aufmerksam gemacht und die Politiker werden dieses Vorhaben, dass sie durchbringen möchten, nochmals neu überdenken müssen.

Manchmal bewirken die Demonstrationen etwas

Nicht immer sind die Aufstände umsonst, manchmal geben die Politiker etwas nach und mildern die ganze Situation zugunsten der Studenten ab. So wie nach einem bundesweiten Protest, dem sich 85.000 Hochschüler angeschlossen haben, wonach die Minister der Länder klein beigaben und die Studiensituation erheblich verbesserten.

Diese Proteste gibt es aber nicht nur in Deutschland, sondern werden weltweit abgehalten. Und immer dann, wenn es den Studenten an den Kragen gehen soll versuchen sie mit Demonstrationen, Aufständen oder Besetzungen auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Von den Medien aufgegriffen, bekommen sie dann eine große Beachtung und das ganze Problem wird somit publik, das wiederum fordert die Politiker zum nochmaligen Überdenken dieser Lage und nach einer anderen Lösung.